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Unsere Juristen, Treuhänder und Berater kennen Ihre Anliegen aus zahlreichen persönlichen Beratungsgesprächen. Antworten zu den gängigsten Fragen finden Sie auf unserem Blog.
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3 Google Tech-Trends

1. Künstliche Intelligenz treibt Kundenerlebnis voran

Wenn Sie an die künstliche Intelligenz (KI) denken, dann dürften Sie entmenschlichende Austausche meinen. Verwechseln Sie aber die KI mit brachialer Marketingautomatisierung nicht. Als KI-Experte und führender Keynotespeaker sagt Christopher Penn, VP of Marketing Technology bei SHIFT Communications: «Es gibt drei Stufen des maschinellen Lernens: KI, wo Maschinen Aufgaben ausführen, die üblicherweise von Menschen ausgeführt werden, maschinelles Lernen, wo Maschinen selbständig lernen, und tiefes Lernen, wo das Lernen durch Zusammenkettung der Lernprozesse so gut wie bereichert wird.»

Führende Firmen machen sich die KI zu eigen, um somit bei der Verarbeitung grosser Datenmengen wiederholbare, überflüssige Aufgaben auszuführen und, statt menschliche Austausche zu vermeiden, diese eher zu bereichern. Für viele praktische Kundenerlebnisse wird die KI immer wieder zur Norm – in diesen überzeugenden Beispielen kommt die KI bei der Auswertung der GPS-Daten zum Einsatz: • Google Maps verwendet Kundendaten, die von unseren Handys in Echtzeit erfasst werden. • Mit GPS Insight lassen sich die von Telekommunikationsfirmen eingeplanten Zeitfenster verkürzen. Was noch wichtiger ist, können die Gemeinden damit bei Notständen wie Orkanen besser Rettungskräfte und Reparaturtrupps aufbieten. Erwarten Sie eine noch mehr individualisierte Content-Auslieferung zu sehen, bei der die Persönlichkeit und Lebensweise des jeweiligen Kunden automatisch berücksichtigt werden.

Wie Penn bemerkt: «Die KI ist kein futuristisches Konzept. Die Werkzeuge und Technologien sind erhältlich, zugänglich und nicht unerschwinglich.»

(Quelle: Forbes/Google Tech-Trends)

2. Gemeinschaften greifen Live-Austausche über soziale Medien auf

Ihr Smartphone mag Sie zur Annahme verleiten, dass die Leute dem persönlichen Austausch soziale Medien vorziehen. Die Top-Unternehmen haben jedoch erkannt, dass durch Aufbauen grossartiger Gemeinschaften langfristige Bindungen zu Marken entstehen können. Nichts treibt starke Gemeinschaften besser voran als persönlich und in Echtzeit stattfindende Austausche. Sogar ein Live-Video wirkt fesselnder als ein aufgezeichnetes Video. Schauen Sie sich doch mal an, wie beliebt Facebook Live ist.

Ian Altman (B2B-Integritäts-basierter Vertriebs- und Wachstumsexperte) hat kürzlich an einer Veranstaltung in Philadelphia mit 75 professionellen Mitrednern teilgenommen. Obwohl die Gruppe als eine Online-Gemeinschaft startete, wandten die von ihren Familien getrennten Teilnehmer dann ihr eigenes Geld und Zeit auf, um persönlich voneinander zu lernen und miteinander auszutauschen.

Grosse Gemeinschaftsveranstaltungen wie z.B. B2B Forum, von MarketingProfs-Vorausverkäufen hinweg bis zur Suche der Teilnehmer nach hochwertigen, persönlichen Austauschen, welche Lerngemeinschaften und soziales Lernen schaffen, die weit überschreiten, was mit den sozialen Medien möglich ist. Es dürfte einem leichter fallen, eine Ivy-League-Universität zu besuchen als zu den jedes Jahr stattfindenden Mastermind Talks für Geschäftsführer und Unternehmer eingeladen zu werden.

Den erfolgreichen Unternehmen wurde klar, dass die sozialen Medien und Technologie das Bedürfnis nach persönlichen Austauschen nicht ersetzen können. Eigentlich können die sozialen Medien persönliche Austausche noch wertvoller machen. Da Kunden bereits in der virtuellen Welt miteinander verbunden sind, lassen sich persönliche Beziehungen schnell aufbauen, weil man den Eindruck bekommt, dass man die andere Person schon «kenne». Erwarten Sie führende Unternehmen zu sehen, die sich vor Jahren von Live-Veranstaltungen teilweise zurückgezogen haben, aber nun damit wieder begeistert anfangen.

(Quelle: Forbes/Google Tech-Trends)

3. Soziales Lernen übertrifft Fernstudium

Da mehr und mehr Fachkräfte aus der Ferne arbeiten, haben Unternehmen auf kreative Möglichkeiten zurückgegriffen, Mitarbeitende in Verbindung zu halten und ihre Begabungen ausserhalb der Geschäftsräume entfalten zu lassen.

Eine der Vorgehensweisen, die bei der Gestaltung der betriebsinternen Weiterschulungslehrgänge an Beliebtheit gewonnen hat, ist soziales Lernen. Soziales Lernen bedeutet Lernen durch den sozialen Austausch zwischen gleichgestellten Teilnehmern.

Das am häufigsten auftretende Beispiel für soziales Lernen, wie es gewönlich gemeint wird, ist die zufällige Begegnung vorm Wasserspender am Arbeitsplatz. Zwei oder mehr Personen stossen aufeinander, tauschen Gedanken aus und gehen weg, indem sie wissen, dass sie dabei etwas erfahren haben – dies ist, was man soziales Lernen nennt.

«Soziales Lernen kann bei informellen Einzelbegegnungen, unter Probleme in Echtzeit lösenden Teamteilnehmern, in praxisbezogenen Gemeinschaften, über soziale Software, Fachleitfäden und vieles mehr stattfinden,» bemerkt eine Bloomberg-Studie zum sozialen Lernen. Laut der Studie nutzt 50% der Unternehmen irgendwie schon jetzt soziales Lernen, wobei zwei Drittel davon das auch in Zukunft zu tun beabsichtigen. Es ist einfach nachvollziehbar, warum. Soziales Lernen fördert Unabhängigkeit und Selbststeuerung, indem es das gesamte Engagement des Lernenden steigert. Dies kann auch eine begrüssenswerte Abweichung von Online-Kursen darstellen, welche sich als einsame, vereinzelte Erfahrungen erweisen können, bei denen kaum Engagement entsteht. Was die Lernenden dabei zu vermissen scheinen, ist die Anwesenheit anderer Lernenden. Bei den meisten erfolgreichsten Online-Lernprogrammen wird eine digitale Gemeinschaft vorgesehen, die es den Teilnehmern ermöglicht, ihre Erfahrungen auszutauschen, einander Fragen zu stellen und sich in einem sozialen Lernen zu engagieren, das über das Kursprogramm hinausgeht.

Da die Unternehmen immer mehr von sozialem Lernen übernehmen, kann man von ihnen erwarten, dass sie auch auf die die Beratung und Betreuung unterstützenden Werkzeuge zurückgreifen werden, mit denen die interne Kompetenz organisch zunutze gezogen werden kann.

(Quelle: Forbes/Google Tech-Trends)

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