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Der Schweizer Arbeitsmarkt steht robust da

Der Schweizer Arbeitsmarkt hat sich in den letzten fünf Jahren positiv entwickelt, auch im internationalen Vergleich. Die zeigt die Publikation «Arbeitsmarktindikatoren 2018» des Bundesamtes für Statistik (BFS), welche den Schweizer Arbeitsmarkt zwischen 2012 und 2017 untersucht hat. Beurteilt wurden Faktoren wie Anzahl Erwerbstätige, Löhne und Erwerbslosenquote.

Mehr Lohn und mehr Erwerbstätige

Zwischen 2013 und 2017 stiegen die Reallöhne in der Schweiz durchschnittlich um 0.9 % jährlich. Die Differenzen zwischen Männer und Frauen sind aber weiterhin vorhanden: So verdienten Frauen 2016 im Durchschnitt 6011 Fr. brutto und Männer 6830 Fr. Viele dieser Lohnunterschiede können auf Faktoren wie die Stellung in der Hierarchie, das Dienstalter und die Ausbildung zurückgeführt werden, aber in 42.4 % der Fälle ist die Differenz unberechtigt. Und auch der Lohnunterschied zwischen Schweizer und ausländischen Arbeitnehmern ist weiterhin gross: Verdienen Schweizer im Durchschnitt 6808 Fr., sind es bei Ausländern nur 5893 Fr.

2017 zählte die Schweiz 5 Mio. Erwerbstätige. Dies entspricht einer Zunahme von 7.3 % seit 2012. Besonders die Anzahl Erwerbstätiger mit ausländischen Nationalitäten wuchs stark: Ihr Anteil erhöhte sich um 14.2 % auf 1.7 Mio, wohingegen die Zunahme bei Schweizer Erwerbstätigen bei 4.1 % lag.

Weiterhin Unterschiede zwischen Männer und Frauen, bzw. Schweizern und Ausländern

Gleichzeitig sinkt die Erwerbslosenquote leicht. Gemäss der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO), einer Sonderorganisation der Vereinten Nationen, sank sie vom letzten Quartal 2016 bis zum letzten Quartal des Vorjahres von 4.6 % auf 4.5 %. Damit schneidet der Schweizer Arbeitsmarkt im internationalen Vergleich sehr gut ab. Die durchschnittliche Erwerbslosenquote der Europäischen Union liegt bei 7.3 %. Nur die Tschechische Republik und Island haben mit 2.4 %, bzw. 2.6 % prozentual weniger Erwerbslose. Es sind häufiger Frauen (4.9 %) als Männer (4.3 %), welche eine Stelle suchen. Und auch hier sind es mehr ausländische Stellesuchende (7.5 %) als Schweizer (3.5 %).

Die Chance, dass sie eine Stelle finden, hat sich aber erhöht, denn die Anzahl offener Stellen wuchs zwischen Ende 2012 und Ende 2017 um 20 % von 51’000 auf 62’000. Vor allem das Teilzeitmodell wird immer beliebter, welches 58.3 % der Frauen und 18 % der Männer nutzen. Zwar sind es immer noch deutlich weniger Männer, die Teilzeit arbeiten, ihr Anteil wuchs aber zwischen 2012 und 2017 um 37.2 % an. In der gleichen Zeit stieg die Zahl der teilzeitarbeitenden Frauen um 6.5 %.

Quelle: Arbeitsmarktindikatoren 2018, Bundesamt für Statistik (BFS)

 

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