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Interview mit Ertan Wittwer, Unternehmer und Gründer von «Best Smile»

Eine Zahnstellungskorrektur mit einer herkömmlichen Zahnspange ist meist teuer und kann vom Träger als unangenehm empfunden werden.  Das Startup «Best Smile» möchte dies ändern und produziert unsichtbare Zahnspangen für Erwachsene, welche in eigenen Shops schweizweit vertrieben werden. Wir trafen Ertan Wittwer, Gründer von «Best Smile», zu einem Interview.

Herr Wittwer, Sie waren in Ihrer Vergangenheit als Unternehmer in der Internetbranche tätig, nun haben Sie im vergangenen Sommer mit «Best Smile» ein Startup im Bereich der Zahnmedizin gegründet. Was hat Sie zu diesem Branchenwechsel bewogen?

Die unsichtbaren Zahnspangen, auch «Clear Aligners» genannt, werden im 3D-Druckverfahren hergestellt. Das hat mich sehr fasziniert. Und eine Firma aufzubauen, egal in welcher Branche, macht einfach immer wieder unheimlich viel Spass.

Wo liegen die Vorteile einer Zahnkorrektur mit der Aligner-Therapie von «Best Smile» gegenüber festen Zahnspangen?

Unsere Schienen sind fast unsichtbar, können beim Essen herausgenommen werden, sind angenehmer für deren Träger und kosten bedeutend weniger als die herkömmliche Behandlung.

Sie werben mit erheblich tieferen Behandlungskosten im Vergleich zur herkömmlichen Zahnstellungskorrektur. Wie erklärt sich diese Reduktion? Und übernimmt die Krankenkasse trotzdem einen Teil der Behandlung?

Bei «Best Smile» kaufen die Kunden direkt beim Hersteller. Unsere unsichtbaren Zahnspangen haben echte Schweizer Qualität und werden in Winterthur produziert. Die gesamte Abwicklung vom Scan bis zur Produktion und Logistik realisiert die Firma selbst. Dies ermöglicht uns, die Behandlung zum kostengünstigsten Preis anzubieten. Zahnkorrekturen müssen heute nämlich nicht mehr teuer sein. Durch die Entwicklung des digitalen Zeitalters ist es realisierbar, unsichtbare Zahnspangen in der gleichen Qualität schneller, effizienter und zu einem niedrigeren Preis zu produzieren. Wenn jemand eine passende Zusatzversicherung hat, wird ein Teil der Behandlung rückerstattet.

Im August 2018 betrieb „Best Smile“ einen Pop-up-Store im Zürcher Hauptbahnhof und die erste Praxis in Zürich Enge wurde diesen September bezogen. Wie sehen Ihre weiteren Expansionspläne aus?

Wir werden im ersten Quartal des Jahres 2019 Praxen in St. Gallen, Zürich Bellevue und Basel eröffnen. Unser Ziel ist es, Ende 2019 mit bis zu acht Standorten in der Schweiz vertreten zu sein.

Unsere klassische Abschlussfrage: Was raten Sie unseren Jungunternehmern, die gerade über STARTUPS.CH ihr erstes eigenes Unternehmen gegründet haben?

Niemals vom Weg abbringen lassen und sein Ziel verfolgen. Nicht auf Neinsager hören – wenn ich dies getan hätte, hätte ich wahrscheinlich kein einziges Unternehmen gegründet. Ausserdem sollte man auch Anteile abgeben können an Investoren, Mitgründer oder strategisch wichtige Mitarbeiter. Lieber ein kleineres Stück von einem grossen Kuchen, als ein grosses Stück von einem kleinen Kuchen, so meine Devise.

Wir danken Ihnen herzlich für dieses spannende Interview.

Haben Sie eine innovative Geschäftsidee, die Sie gerne umsetzen möchten? Die Experten von STARTUPS.CH stehen Ihnen gerne zur Verfügung und begleiten Sie in berufliche Selbständigkeit.

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